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Fünf gute Gründe für positive Energie im Jahr 2026 – Role Model Leadership als Schlüssel für Entwicklung und Fortschritt
Die Kraft der positiven Haltung – Führung als ansteckendes Vorbild
Als Chief Procurement Officer bei ENGIE gestaltet Constanze Luschnat in einem dynamischen Umfeld nicht nur Strategien, sondern vor allem Haltung. Für sie ist Führung eng mit Wirkung verbunden: als Role Model, als Orientierung – und als Quelle positiver Energie. Mit einem klaren Fokus auf Authentizität, Einfluss und Entwicklung teilt sie ihre Perspektiven auf das Jahr 2026 – und zeigt, warum gerade jetzt der richtige Moment ist, Energie bewusst zu gestalten und Veränderung aktiv zu nutzen.
1. Weil in jeder Unruhe der nächste Entwicklungsschritt steckt
„Unruhige Zeiten fühlen sich selten gut an – und genau darin liegt ihr Wert. Entwicklung kündigt sich oft nicht leise an, sondern durch Reibung, Unsicherheit und ein gewisses Unbehagen. Es ist wie bei kleinen Kindern: Wenn es unbequem wird, wenn sie unruhig sind oder sich etwas „verschiebt“, dann wachsen sie. Sie entwickeln neue Fähigkeiten, werden reifer, verstehen mehr von der Welt.
Genauso ist es in Organisationen, Gesellschaften und Systemen. 2026 ist kein Jahr, das einfach „stabil“ sein muss – es ist ein Jahr, das Entwicklung fordert. Wer diese Perspektive einnimmt, erlebt Unsicherheit nicht mehr nur als Belastung, sondern als Vorbote von Fortschritt.“
2. Weil Führungskräfte die stärkste Signalwirkung haben
„Führung bedeutet immer Wirkung – bewusst oder unbewusst. Gerade jetzt zeigt sich, wie entscheidend diese Rolle ist. Führungskräfte sind Role Models, sie geben Orientierung durch ihr Verhalten, ihre Sprache und ihre Haltung.
Ich behaupte von mir selbst, dass eine meiner Stärken als Führungskraft meine wertschätzende Art ist. Ich versuche, positive Energie in jeden Raum und jede Situation zu bringen und Menschen damit anzustecken. Diese Haltung wirkt wie ein ansteckender Virus – im besten Sinne. Energie überträgt sich. Und genau darin liegt die Chance: bewusst eine Kultur zu prägen, die von Zuversicht, Klarheit und Miteinander getragen wird. Wichtig bleibt dabei, dass diese Positivität echt ist. Denn nur was authentisch gelebt wird, erreicht auch andere.“
3. Weil der eigene Einfluss der stärkste Hebel ist
„Gerade wenn es beruflich oder privat schwierig wird, verlieren sich viele Menschen in Dingen, die sie nicht beeinflussen können. Das kostet Kraft und verstärkt das Gefühl von Ohnmacht. Der entscheidende Perspektivwechsel liegt im Fokus auf den eigenen „Circle of Influence“.
Was kann ich konkret beeinflussen? Was liegt in meiner Hand? Was ist mein nächster sinnvoller Schritt?
Diese Fragen schaffen Klarheit und bringen zurück in die Wirksamkeit. Führungskräfte, die diesen Fokus vorleben, geben nicht nur sich selbst Stabilität, sondern auch ihren Teams. Positive Energie entsteht dort, wo Menschen erleben: Ich kann etwas bewegen.“
4. Weil Klarheit mehr Sicherheit gibt als Perfektion
„In unsicheren Zeiten wird oft nach den „richtigen Antworten“ gesucht. Doch die gibt es selten sofort. Was stattdessen zählt, ist Klarheit – und die entsteht nicht durch Perfektion, sondern durch Authentizität.
Authentisch zu sein bedeutet, sich nicht zu verstellen, sondern als Mensch greifbar zu bleiben. Klarheit bedeutet, Dinge greifbar zu machen, Entscheidungen transparent zu treffen und Orientierung zu geben, auch wenn nicht alles planbar ist. Führungskräfte müssen nicht perfekt sein, aber sie müssen präsent und nachvollziehbar sein. Diese Form von Klarheit wirkt stabilisierend und schafft Vertrauen – eine der wichtigsten Grundlagen für positive Energie im Team.“
5. Weil Loslassen oft der Beginn von etwas Neuem ist
„Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine neue“ – diese Erkenntnis klingt einfach, ist aber oft ein Lernprozess. Auch ich musste diesen Gedanken erst lernen zu verinnerlichen.
Denn wenn sich eine Tür schließt, bedeutet das häufig auch, etwas loszulassen. Und das fällt nicht immer leicht. Manchmal müssen Dinge bewusst beendet werden, damit Raum für Neues entstehen kann.
Genau darin liegt jedoch eine der wichtigsten Erkenntnisse: Entwicklung braucht Platz. Und dieser Platz entsteht oft erst dann, wenn wir bereit sind, Altes gehen zu lassen. Wer das versteht, kann Veränderung nicht nur akzeptieren, sondern aktiv gestalten – und darin neue Energie finden.“




