25. November 2018

The perfect Match - Recruiting in Zeiten der Digitalisierung

Das Thema Digitalisierung ist in aller Munde und auch im Recruiting wird immer mehr „der Maschine“ überlassen. Online-Stellenbörsen, Job-Apps und Business Netzwerke setzen immer mehr auf automatisierte Matching-Technologien. Hierbei können die Angaben der Bewerber zu Skills, Berufserfahrung etc. mit dem Jobanforderungsprofilen der Unternehmen via Algorithmen abgeglichen werden. Diese Technologie ist für beide Seiten von Vorteil...

Zum einen werden somit den Bewerbern passende Jobs automatisch vorgeschlagen, zum anderen können Unternehmen sichergehen, dass ihre Stellenanzeigen nicht nur gesehen werden, sondern auch von Kandidaten gesehen werden, deren Qualifikationen zu den Anforderungen matchen. 

Algorithmen werden mittlerweile zunehmend sogar in Bewerbermanagementsystemen verwendet, in dem bereits bei Bewerbungseingang eine Vorselektion stattfindet. Somit spart der Recruiter Zeit und erhält Profile direkt in einem Ranking angezeigt. Von hier aus ist der Absprung zu weiteren Automatisierungstechniken, wie beispielsweise der Kommunikation zu Bewerbern, nicht mehr fern. Aber aufgepasst, Technologien sind nur so gut, wie der Mensch sie programmiert und beispielsweise Jobtitel können in verschiedenen Unternehmen verschiedene Anforderungen beinhalten. Ebenso ist die Passung hinsichtlich einer Unternehmenskultur und zu einem bestehenden Team nicht pauschal durch einen Algorithmus abzudecken. Somit kann die Matching-Technologie aktuell zwar unterstützend im Personalfindungsprozess eingesetzt werden, der Recruiter spielt jedoch nach wie vor eine entscheidende Rolle.

Quelle: Online Newsletter Careerplus, www.careerplus.ch, Ausgabe 09. Oktober 2018; "Robot Recruiting: Job- und Skill-Matching mit neuen Technologien"